
Im Trainingsbereich gibt es viele Begriffe, Methoden und Techniken die einen sehr großen Interpretationsspielraum offen lassen. Outdoor ist einer davon.Oft läuft schon das verlassen des Seminarraums um dann (auf der Terrasse) die gleichen (guten) Spielchen wie Indoor zu machen als Outdoor-Aktivität. Das ist nicht seriös und im Prinzip Blödsinn. Ebenso muss man auch nicht immer gleich Tage lang im Neopren-Anzug, nur Beeren und Käfer essend, herumlaufen bzw. -schwimmen.
Das Konzept der Outdoorpädagogik® (entwickelt von Outdoorpädagogik Austria) das ich verfolge, baut auf einem umfassenden wissenschaftlich-theoretischen Fundament auf und kennt eine Vielzahl an Aktivitäten.

Hier geht es nicht um machomäßiges Überleben in Extremsituationen sondern um ein angepasstes Interventionskonzept, dass sowohl jede TeilnehmerIn als auch die Gruppe entsprechend fordert und fördert.
Das mögliche Aktivitätsspektrum beginnt beim Erfahren einer neuen Umgebung und geht über Woodart (zb. Waldpuppen) zu Hindernisparcouren und Elementen im bodennahen Bereich, bis zu Aktivitäten im hohen Bereich. Hier ist man dann schnell 8 Meter und mehr über dem Boden. Die professionelle Sicherung aller TeilnehmerInnen betrachte ich als zentral und selbstverständlich.
