Welche Provokation Frau Fekter?
12. Mai 2009 von Peter
Da stören eine Handvoll absolut dummer jugendlicher Neonazis mit “Heil Hitler” Rufen die Gedenkfeier im KZ Ebensee, werden am nächsten Tag geschnappt und die österreichische Innenministerin hat vor allem zu sagen dass die gegenseitigen Provokationen im Vormarsch sind.
Fekter analysierte die grundsätzliche Situation: Es seien die gegenseitigen Provokationen im Vormarsch. Dieses Phänomen sei nicht gut. Sie sage klar allen, die glauben, provokante Taten setzen zu müssen, dies werde von der Rechtsordnung nicht goutiert. Das gelte auch für gewaltbereite Provokationen.
Ich hoffe Fekter meint mit gegenseitigen Provokationen nicht, dass die Gedenkfeier selbst eine Provokation dargestellt bzw. dass die Überlebenden des KZ bzw. die Besucher der Veranstaltung eine Provokation sind. Eigentlich schon traurig dass man das dazusagen muss. Fekter spielt wohl auf den Vizerektor der Linzer Kunstuniversität an der am 1. Mai am Rande einer Demo der KPÖ verhaftet wurde. Rektoren sind ja bekannt für ihre Gewaltbereitschaft. Oder meint sie gar ihre eignen Polizisten die bei eben dieser Demo nicht zimperlich gewesen sein sollen.
Augenzeugen sprechen auch von einzelnen massiven Übergriffen von Polizisten durch die Verwendung des Schlagstockes. „Da wurde von manchen Beamten regelrecht sinnlos auf einige Teilnehmer drauflosgeprügelt.“
Die Frau ist jenseitig und nach diesem verharmlosenden Vergleich, eingerechnet dass sie die Innenministerin eines Rechtstaates ist, eigentlich auch einmal mehr Reif für den Rücktritt. Ich weiß, dass wird nicht passieren, weil Österreich ist anders und Rechts immer besser als Links. Einfach nur zum Kotzen!

thanks
Die Reaktion ist immer wieder nur fassungsloses *Kopf schütteln*. Aber diese erste Reaktion ist zu wenig. Danke also für diese sichtbare Reaktion.
Diese Person ist so widerlich, dass es mir tatsächlich die Galle angreift. Sie hebt sich in einem allgemein deprimierenden Klima noch einmal dramatisch ab.
btw, beim googln nach Reaktionen auch auf Peter Pilz Reaktion gestossen:
“Also, liebe KZ-Häftlinge und Antifaschisten: Hört auf Fekter und hört auf mit euren Provokationen! Stellt das gegenseitige Aufhetzen ein! Gebt endlich eine Ruhe!
Die letzte Frage bleibt offen: Was geht in Fekter vor? Was ist in diesem Kopf? Wolf Biermann hat die Antworten auf diese Frage auf zwei Möglichkeiten eingegrenzt: Dreck oder Stroh. Aber wenn es beides ist?“
Die Frau ist von Strache, Kickl und Co (und mit Co meine ich die eigene Partei, Strasser-Zeiten) schon so gut konditioniert, dass sie gar nicht anders kann. Das ist die ihr schmeichelnde Interpretation. Die andere ist Wolf Biermann.
Immerhin ist sie einzige österreichische Ministerin, die’s zu einem eigenen Zeitwort gebracht hat: fektern. Bedeutung: siehe Posting oben.