Für eine handvoll Dollar
3. Dezember 2008 von Peter
Angesichts der schon durchgeführten und noch angekündigten Massenentlassungen bei den US-Autoherstellern, mag es ein wenig nach Verhöhnung klingen wenn die CEOs nun ankündigen, dass sie für nur einen Dollar pro Jahr arbeiten wollen, nachdem sie in den letzten Jahren ohnehin schon x-fache Lebensgehälter normaler ArbeiterInnen einstreifen konnten.
Aber damit tun sie deutlich mehr, als die österreichischen Banker die sich der Reihe nach (Erste Bank, Kärntner Hypo, Volksbank, Wüstenrot, BA und Raika kommen sicher noch in den nächsten Wochen dazu) um Staatsbürgschaften anstellen, dabei aber nicht auf mehr als maximal ihre Boni verzichten wollen und weiterhin jegliche Auflagen ablehnen.
Wie weit die Ankündigung von Erste Chef Treichl, das Geld des Steuerzahlers nur anzunehmen wenn er weiterhin Dividende auszahlen darf, auch als Erpressungsversuch nur als Klärung des Verhandlungsstandpunktes verstanden werden kann, muss ich, als Erste Bank Kleinstaktionär, noch kontemplieren.

[...] Tipp für Gratis-Shirt), Max noch keine Meinung zu Connect & Co, Peter denkt über eine Hand voll Dollars nach und Laughing Squid beantwortet auf geniale Weise die Frage, wie Akira aussehen würde, [...]
[...] wo zwar Bankster Geld für ihre ohnehin nicht Probleme habenden Banken wollten, aber nicht bereit waren auch nur irgendeine Bedingung dafür zu akzeptieren. Und die Politiker hatten das auch so [...]