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	<title>Kommentare zu: Vorschlag zur Rettung der Politik</title>
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	<description>Private Blog for Eroticizing Intelligence</description>
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		<title>Von: Ich glaube nicht im Land der Jungnazis zu leben &#124; Navigator of Ignorance</title>
		<link>http://petersteinberger.net/2008/09/30/vorschlag-zur-rettung-der-politik/comment-page-1/#comment-565</link>
		<dc:creator>Ich glaube nicht im Land der Jungnazis zu leben &#124; Navigator of Ignorance</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 23:18:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht mehr offen, aber ich m&#246;chte die Frage aufgreifen. (Wie sch&#246;n ergibt es sich, dass hier schon eine kleine Diskussion dazu begonnen [...]</description>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://petersteinberger.net/2008/09/30/vorschlag-zur-rettung-der-politik/comment-page-1/#comment-564</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 21:19:57 +0000</pubDate>
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		<description>@wolfhesse: Danke f&#252;r deinen interessanten Kommentar. Mein Vorschlag m&#246;chte nicht die politische Werbung abschaffen. Politische Parteien sollen und m&#252;ssen auch weiterhin in der &#214;ffentlichkeit pr&#228;sent bleiben - mit Postwurfsendungen, Plakaten, Chats, Twitter, Blogs etc. Aber diese Botschaften sollen nicht vom Texter einer Werbeagentur kommen bzw. von der Agentur dem Markenimage angepasst und gestreamlined werden.

Ich war in den letzten 10, 11, 12 Jahren praktisch t&#228;glich zumindest kurz im Internet, schreibe seit 5 Jahren ein Blog, habe Accounts in diversen Social Networks und kann noch eine HTML Seite h&#228;ndisch codieren, aber f&#252;r meine Wahlentscheidung war es definitiv unwichtig ob Wilhelm Molterer twittert oder nicht. Ebenso, dass ich mir die Website der Gr&#252;nen zusammenstellen kann wie eine Newsseite. Das ist alles bestenfalls Make-up.

Und Slogans wie &quot;Gibt Sicherheit&quot; oder&quot; Sozial.Entschlossen.Zuverl&#228;ssig&quot; oder gar nur &quot;VdB08&quot; haben null politische Botschaft und erinnern mich an &quot;Coca-Cola The real thing&quot; oder &quot;Nicht sauber sonder rein&quot;. Klar, kommen ja alle aus Werbeagenturen. 

Bildungskluft und Wahlausgang w&#252;rde ich nicht so stark korrelieren. Wenn, wie gerade hei&#223; diskutiert, 50% der unter 30-j&#228;hrigen FP&#214; oder BZ&#214; gew&#228;hlt haben, dann m&#252;ssen da auch ein Haufen MaturantInnen und AkademikerInnen dabei sein. Geht sich sonst einfach nicht aus. 

Den edge Link muss ich mir noch anschauen. John Brockman und seine 3rd culture sind ja nicht unbedingt bekannt f&#252;r ihre Selbstlosigkeit und Ideologiefreiheit. Weniger Regierung mehr Individualismus - I do not think so. Die Einleitung sagt eh schon vieles:

Pesce: The future looks nothing like democracy, because democracy, which sought to empower the individual, is being obsolesced by a social order which hyperempowers him.

Mit anderen/meinen Worten: Die Demokratie wird obsolet und stirbt aus weil eine soziale Ordnung (woher, welche und wessen???) das Individuum (jedes???) omnipotent machen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wolfhesse: Danke f&#252;r deinen interessanten Kommentar. Mein Vorschlag m&#246;chte nicht die politische Werbung abschaffen. Politische Parteien sollen und m&#252;ssen auch weiterhin in der &#214;ffentlichkeit pr&#228;sent bleiben &#8211; mit Postwurfsendungen, Plakaten, Chats, Twitter, Blogs etc. Aber diese Botschaften sollen nicht vom Texter einer Werbeagentur kommen bzw. von der Agentur dem Markenimage angepasst und gestreamlined werden.</p>
<p>Ich war in den letzten 10, 11, 12 Jahren praktisch t&#228;glich zumindest kurz im Internet, schreibe seit 5 Jahren ein Blog, habe Accounts in diversen Social Networks und kann noch eine HTML Seite h&#228;ndisch codieren, aber f&#252;r meine Wahlentscheidung war es definitiv unwichtig ob Wilhelm Molterer twittert oder nicht. Ebenso, dass ich mir die Website der Gr&#252;nen zusammenstellen kann wie eine Newsseite. Das ist alles bestenfalls Make-up.</p>
<p>Und Slogans wie &#8220;Gibt Sicherheit&#8221; oder&#8221; Sozial.Entschlossen.Zuverl&#228;ssig&#8221; oder gar nur &#8220;VdB08&#8243; haben null politische Botschaft und erinnern mich an &#8220;Coca-Cola The real thing&#8221; oder &#8220;Nicht sauber sonder rein&#8221;. Klar, kommen ja alle aus Werbeagenturen. </p>
<p>Bildungskluft und Wahlausgang w&#252;rde ich nicht so stark korrelieren. Wenn, wie gerade hei&#223; diskutiert, 50% der unter 30-j&#228;hrigen FP&#214; oder BZ&#214; gew&#228;hlt haben, dann m&#252;ssen da auch ein Haufen MaturantInnen und AkademikerInnen dabei sein. Geht sich sonst einfach nicht aus. </p>
<p>Den edge Link muss ich mir noch anschauen. John Brockman und seine 3rd culture sind ja nicht unbedingt bekannt f&#252;r ihre Selbstlosigkeit und Ideologiefreiheit. Weniger Regierung mehr Individualismus &#8211; I do not think so. Die Einleitung sagt eh schon vieles:</p>
<p>Pesce: The future looks nothing like democracy, because democracy, which sought to empower the individual, is being obsolesced by a social order which hyperempowers him.</p>
<p>Mit anderen/meinen Worten: Die Demokratie wird obsolet und stirbt aus weil eine soziale Ordnung (woher, welche und wessen???) das Individuum (jedes???) omnipotent machen wird.</p>
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		<title>Von: wolfhesse</title>
		<link>http://petersteinberger.net/2008/09/30/vorschlag-zur-rettung-der-politik/comment-page-1/#comment-563</link>
		<dc:creator>wolfhesse</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 21:49:46 +0000</pubDate>
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		<description>der regulationsversuch ist wohl nicht noetig und der politik geht es gut - auch ich bin mit dem wahlergebnis nicht zufrieden, aber ich bin damit einverstanden, wir sind stabil - es gab schon schlimmeres. wir stehen am anfang einer grundlegenden transformation des politischen prozesses selbst und diese umstellung ist strukturbedingt und unumkehrbar: die abnehmende bedeutung klassischer medien. so wie die postwurfsendung an bedeutung verloren hat, ohne dass es irgendwen gestoert haette, und auch ohne dass das schwerwiegende folgen gehabt haette, verliert zusehends das politische plakat seine wirkung.

die bedeutung direkterer kommunikation, im dialog ueber das internet, nimmt zu; eine &#039;beteiligung&#039; von postern im standard-chat an einer parlamentssitzung wuerde ich dafuer als beispiel sehen. sicherlich sind allerlei formen entwickelbar; hier wuerde ich sogar hoffen, dass moeglichst viele experimentierfreudige spin doktoren ihre arbeit machen. 

desweiteren ist die bildungskluft wohl deutlich vom wahlausgang ablesbar. ein verbot der werbung wuerde daran nichts aendern,  das ausnuetzen derselben zu verbieten ist unrealistisch. wenn es stimmt, dass sich aus unzuverlaessigen teilen ein zuverlaessiges system aufbauen laesst, dann besteht kein grund zur verunsicherung. es besteht ein anlass, dieses system zu bauen, und dabei moeglichst viele in diesen aufbau einzubeziehen.

guter text dazu: http://edge.org/3rd_culture/pesce08/pesce08_index.html

lg
w</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der regulationsversuch ist wohl nicht noetig und der politik geht es gut &#8211; auch ich bin mit dem wahlergebnis nicht zufrieden, aber ich bin damit einverstanden, wir sind stabil &#8211; es gab schon schlimmeres. wir stehen am anfang einer grundlegenden transformation des politischen prozesses selbst und diese umstellung ist strukturbedingt und unumkehrbar: die abnehmende bedeutung klassischer medien. so wie die postwurfsendung an bedeutung verloren hat, ohne dass es irgendwen gestoert haette, und auch ohne dass das schwerwiegende folgen gehabt haette, verliert zusehends das politische plakat seine wirkung.</p>
<p>die bedeutung direkterer kommunikation, im dialog ueber das internet, nimmt zu; eine &#8216;beteiligung&#8217; von postern im standard-chat an einer parlamentssitzung wuerde ich dafuer als beispiel sehen. sicherlich sind allerlei formen entwickelbar; hier wuerde ich sogar hoffen, dass moeglichst viele experimentierfreudige spin doktoren ihre arbeit machen. </p>
<p>desweiteren ist die bildungskluft wohl deutlich vom wahlausgang ablesbar. ein verbot der werbung wuerde daran nichts aendern,  das ausnuetzen derselben zu verbieten ist unrealistisch. wenn es stimmt, dass sich aus unzuverlaessigen teilen ein zuverlaessiges system aufbauen laesst, dann besteht kein grund zur verunsicherung. es besteht ein anlass, dieses system zu bauen, und dabei moeglichst viele in diesen aufbau einzubeziehen.</p>
<p>guter text dazu: <a href="http://edge.org/3rd_culture/pesce08/pesce08_index.html" rel="nofollow"></a><a href='http://edge.org/3rd_culture/pesce08/pesce08_index.html'>http://edge.org/3rd_culture/pesce08/pesce08_index.html</a></p>
<p>lg<br />
w</p>
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		<title>Von: chris</title>
		<link>http://petersteinberger.net/2008/09/30/vorschlag-zur-rettung-der-politik/comment-page-1/#comment-562</link>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 08:36:09 +0000</pubDate>
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		<description>Super idee. Erich Fromm forderte ja in Haben oder Sein schon ein komplettes verbot von politischer Werbung aus genau diesen Gr&#252;nden.

gr&#252;sse
 chris</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Super idee. Erich Fromm forderte ja in Haben oder Sein schon ein komplettes verbot von politischer Werbung aus genau diesen Gr&#252;nden.</p>
<p>gr&#252;sse<br />
 chris</p>
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