Unfähige Telekom Austria
11. März 2008 von Peter
Der Telekom Austria laufen nicht nur die Kunden (von 20.000 Festnetzkunden pro Monat ist die Rede) sondern in letzter Zeit auch die Aktionäre davon (minus 1,5 Mrd Marktkapitalisierung in einer Woche). Ein Teufelskreis aus dem die Telekom mit einer Call Center Offensive heraus kommen will. D.h. sie schnürt Pakete aus Handy, Internet und Festnetz zum günstigen Tarif (sehr zum Ärger anderer Provider) und vermarktet diese aggressiv über ihr Call Center.
Im Dezember konnte sich meine Mutter daher über eine sehr bevorzugte Behandlung durch die Telekom erfreuen. Kaum war der Vertrag dann unterschrieben - das Angebot ist ja gut, zumal in ihrem Wohnort der Handyempfang miserabel ist, und da sich die Anrainer möglicher Sendemastenstandorte quer legen, auch weiterhin bleiben wird - war dann Sendepause von Seiten der Telekom. Das neue Handy kam dann zwar noch auf das Modem und die Umstellung auf den neuen Tarif (sic!) wartet sie aber noch immer. Mittlerweile zwei Monate.
Das Call Center entschuldigt sich in einer fort, dass es Probleme bei der Umstellung gibt und es einen Engpass bei den Modems gibt. D.h. sie zahlt noch immer 30 statt 20 Euro im Monat und ist jetzt auch offline weil Chello schneller kündbar ist als es die Telekom schafft einen bestehenden Anschluß wieder herzustellen. Zahle ich zwei Monate keine Rechnung höre ich nicht mal mehr ein Tut-Tut in der Leitung. Zu Lasten des Kunden geht die Umstellung ganz schnell, anders herum ist es so kompliziert wie eine Mondlandung und in zwei Monaten offensichtlich unmöglich. Aber bei der nächsten Rechnung stimmts dann ganz sicher, versichert die Telefontante. Da das wohl kein Einzelfall ist, freut sich Herr Nemsic über ein schönes Körberlgeld.

Ahhh…ein Pleonasmus…