Californication, die Showtime Serie um einen angesäuerten Romantiker (Zyniker), mit David Duchovny in der Hauptrolle und als Executive Producer geht offiziell in eine zweite Saison.
Die Einschaltquoten im letzten Sommer/Herbst haben es vermuten lassen aber jetzt kommt die offizielle Bestätigung dass Showtime 12 neue Folgen schon ab Sommer/Herbst dieses Jahres ausstrahlen wird.
CALIFORNICATION is a home run for us. We haven’t launced a first-year show this strongly out of the gate before, and it caps an extraordinary 12 months that’s included the launch of ‘Dexter,’ ‘The Tudors,’ ‘Brotherhood,’ and ‘This American Life,’” Robert Greenblatt, President of Showtime Entertainment.
Mal schauen wie das Happy End der letzten Folge “korregiert” werden kann. Bis dahin muss der Soundtrack ausreichen.
Normalerweise ist Photoshop der beste Freund des kreativen Menschen. Normalerweise. Manche GrafikerInnen haben die unglaublich mächtigen Features auch unter Kontrolle. Manche nicht. Und denen ist der Photoshop Disasters Blog gewidmet.
Wenns ums Essen geht, zählt für mich in 95% der Fälle dass es schnell geht. Gott sei Dank muss fast food nicht unbedingt junk food sein, aber auch das ist eine Definitionsfrage. Spaghetteria, Tiefkühlpizza und Co. laufen für mich zum Beispiel unter fast food aber nicht junk food. Wer will kann gerne eine gewisse Genussfeindlichkeit aus meinem Kochverhalten ableiten. (Und wenn es nur wegen der Überleitung ist.)
Einer der alles andere als genussfeindlich ist, ist mein Studienkollege, Musiker, Jazzliebhaber, von der ehrwürdigen Columbia University zum Journalismus Master graduierte und Neo-Pro-Blogger Michael Huber. Unter www.biorama.at erzählt er von seinem Versuch sich nur von Lebensmitteln zu ernähren die im Radius von 150km um Wien “gewachsen” sind.
Nach den Bobos kommen die LOHAS. Spannend und unterhaltsam, auch für jemand der nur ungern etwas kocht, dass nicht schon mal gefroren oder dehydriert wurde.
Im Österreich-Netzwerk von Facebook Werbung zu machen ist noch ein Minderheitenspass, den sich auch ambitionierte Blogger mit überschaubaren Marketingbudget leisten können. Dementsprechend ist die Werbung irgendwo zwischen Freiwilligen Hilfsdienst in Peru, kleinen Onlineshops und Mädels die dir ein Airbook schenken wollen, angesiedelt.
Anders sieht dass auf der anderen Seite des großen Teichs aus. Valleywag hat “screenshots of facebooks five most ridiculous ads” online gestellt. Natürlich nicht uneingeschränkt Office tauglich, wie es so schön heißt.
Pretty amusing ist der Streit in den Comments ob nun die “dummen Werber” schuld sind, dass ihre Werbung so wenig gezielt auftaucht oder die Facebook Profiling-Technologie so schlecht ist, dass auch Frauen nackte Brüste und Hot Gay Men präsentiert bekommen.
Ein Comcast Kunde twittert “Comcast sucks“. Frank Eliason, Comcast’s Customer Outreach Manager hat sich eine Twitter-Comcast-Alarm gesetzt und meldet sich darauf bei dem User: “Welcome to Twitter. How can I change your perception?”. Seltsamerweise findet das der Comcast User gar nicht lustig und sieht das als Einbruch in seinen “personal space”. Sein “personal space” bezieht sich also auf “messages publicly available to the world on the Internet”. Da muss der Gute aber aufpassen, dass er nicht in meinen “personal space” eintritt und ich ihn wegen Verschmutzung meines informationsökologischen Biotops wüst beschimpfe
Mal im Ernst - das Internet verändert ganz offensichtlich unsere Wahrnehmung was privat und was öffentlich ist und solche Beispiele zeigen nur wie fundamental, aber scheinbar noch immer zu wenig öffentlich diskutiert, diese Verschiebung ist. Mir selbst ist es auch schon passiert, dass ich aus diesem Blog auf ein anderes Blog verlinkt habe und dann vom Blogger ein überrascht-verständnisloses Mail bekommen habe, wie ich auf die Idee komme ihn zu verlinken, ist sein Blog doch nur für seine Freunde und nicht für die allgemeine Öffentlichkeit bestimmt. Facebook liefert mir auch immer wieder McLuhan’sche Probes dieser Art.
Die Freunde-Verlinkerei der diversen Social Networks suggeriert eine Intimität die so bei weitem nicht vorhanden ist und erfordert eine Diskussion von “privat” und “öffentlich” die über die bekannten soziologisch/habermas’schen/politikwissenschaftlichen Positionen hinausgeht. Die Forschungsgruppe Internet am Graduiertenzentrum der Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Wien hat sich diese Frage dank Axels Diss schon öfters gestellt und viele Beispiele für diesen cultural turn (?) gefunden. Vielleicht braucht es einen psychologischen Zugangsvektor der Öffentlichkeit nicht als soziologisch/gesellschaftlich/politisches Konzept versteht sondern als individuelles abstecken von Grenzen?!
Da hat die SPÖ also doch noch einen Antrag auf Abschaffung der Studiengebühren eingebracht. Der ist aber nicht ganz ernst zu nehmen, wie im Ö1 Abendjournal gerade ziemlich direkt kommentiert wurde. Man wird nicht darüber im Parlament abstimmen, schließlich will man regierungstechnisch nur gemeinsam abstimmen - die ÖVP ist weiterhin dagegen (Fehler eingestehen konnten die - wie auch die anderen - noch nie), auch wenn es eine bunte Mehrheit dafür geben würde.
So wird also mit den Interessen vieler tausender ÖsterreicherInnen umgegangen. Man erlaubt sich einen Scherz damit, weil man wehleidig ist weil der Regierungspartner alleine vorgeprescht ist und einen Ethikunterricht vorgeschlagen hat. Aha, auf der einen Seite eine absolut abstrakte Diskussion über Ethikunterricht und der stellt man eine seit Jahren sehr manifeste, und viele Menschen sehr direkt betreffende Diskussion über Studiengebühren gegenüber.
Vielleicht könnte sich mal jemand auf die Suche nach Wasseradern in der Löwelstrasse machen, weil mir gehen die Erklärungsmodelle für das Verhalten derer die dort arbeiten (?) aus. Zuerst lauthals die Studiengebühren abschaffen wollen und damit auf Stimmenfang gehen, dass dann nicht durchsetzen können, dann monatelang nichts weiterbringen und nur streiten, endlich soll wieder gearbeitet werden und dann fällt den Granden nichts anderes ein als die ohnehin schon verärgerten Studiengebührengegner zu verhöhnen und die Studiengebühren wieder auf die Titelseiten zu holen.
Weiterhin warte ich auf das erste Fettnäpfchen in das die SPÖ nicht mit Vollgas hineinspringt.
Kennen Sie Ken Lee? Nein! Dann wird es höchste Eisenbahn. Mariah Carey hat ihm schon vor Jahren ein gefinkeltes Tribute gesungen, dass aber erst durch die bulgarische Nachwuchssängerin Valentina Hasan richtig dechiffriert wurde.
Eigentlich wollte ich diese Meldung schon gestern bringen, aber da habe ich dann doch befürchtet, dass es zu sehr an einen Aprilscherz erinnert. De facto ist die Meldung aber schon ein paar Tage alt, insoferne Aprilscherz-unverdächtig.
Anfang der 90er Jahre waren Guns N’ Roses, nicht nur für Hans Krankl, die größte Rockband des Planenten. Zu ihren Hochzeiten musste man oft auf den in engen weißen Radlerhosen herumlaufenden Axl ebenso lange warten, wie das Konzert dann selbst dauerte - siehe das 1992 oder 1993 von Premiere live übertragene Konzert aus Paris. Nach “Use your Illusions 1 + 2″ und dem unfreundlichen Abgang von Izzy Stradlin war die Luft draussen.
Überego Axl Rose kündigte 1996 ein neues Album an, welches schon1999 auch einen Namen bekam: Chinese Democracy. Die Veröffentlichung wird seit damals - ähnlich Duke Nukem 3D - jährlich verschoben. Jetzt ist wieder Bewegung in die 13 Millionen Dollar Produktion gekommen.
Softdrink Produzent Dr. Pepper nutzt diese Gelegenheit für einen PR-Stunt und verspricht jedem amerikanischen Bürger und jeder Bürgerin eine Dose Dr. Pepper gratis, sollte das Album nun wirklich 2008 erscheinen. Immerhin 300 Mio Dosen. Zur Unterstützung hat man auf chinesedemocracywhen.blogspot.com ein Blog eingerichtet um alle Interessierten auf dem Laufenden zu halten.
Demokratie in China ist wohl auf den verschiedensten Ebenen aktuell ein heißes Thema.
“Was soll denn das jetzt sein, dieses ‘Triller’?”, fragte mein Vater irritiert in die Runde. “Sriller?! Kenn ich auch nicht.”, erwiderte meine Mutter. “Das heißt ‘Thriller’!”, korrigierten wir beide und spuckten beim Versuch, unser bestes ‘tee-aitsch’ zu sprechen, kräftig durchs Wohnzimmer.
Seine Nummer 1 mit der auch ich sehr viel anfangen kann:
Unkle - Rabbit in your Headlights, von Jonathan Glazer
Die sog. Subprime Krise und ihre Auswirkungen ist für mich trotz 10.000.000.000 Dollar Marktwertverlust bei Bear Stearns, 34.000 weniger Jobs im Bankensektor und Bankchefs die mehr Einfluss des Staates in der Branche votieren (jaja, Gewinne privatisieren, Verluste solidarisieren), noch immer eine relativ abstrakte Sache.
Abhilfe schafft hier ein Blick in US-Online-Immobilienbörsen. Da gerade eine x-te Wiederholung des Heimwerkerkönigs läuft, habe ich mich mal in Detroit umgeschaut und nach Häusern bis 10.000 Dollar gesucht. Von den über 20.000 Angeboten die auf Realtor.com gelistet sind entsprechen (für mich) unglaubliche 5.340 Properties meiner Suchanfrage. Wtf!
Um $100 darf man sich nicht viel erwarten und auch für $10.000 bekommt man keine Luxusvilla. Das ein Viertel der gelisteten Immobilien für unter $10.000 angeboten werden (ein Großteil Bankverkäufe) ist ein starkes Stück.
Wer jetzt, wie ich es für ein paar Sekunden tat, glaubt die Krise zu seinem Vorteil nützen zu können und billig nach Pebble Beach zu übersiedeln, wird entäuscht. Dem Luxussektor dürfte das Platzen der Immobilienblase relativ egal sein: bei $700.000 beginnt es und endet bei $35 Mio. Dafür zahlt sich bei solchen Summen der aktuelle Euro-Dollar Wechselkurs so richtig aus.